Am letzten Tag der Kieler Woche gehen inzwischen traditionell viele Taucher im Neopren-Anzug und Fackel ins Wasser. Das Fackelschwimmen startete um 21:30 Uhr mit dem Sprung von der Reventlou-Brücke mit entzündeter Fackel ins etwas kühlere Nass. Nicht jedem gelang es, beim Sprung die Fackel am Brennen zu erhalten. So mussten einige im Wasser zu anderen schon im Wasser befindlichen Schwimmern, um die Fackel neu zu entfachen. Mit über 60 Teilnehmern aus allen Vereinen des Landestauchsportverbands Schleswig-Holstein bildeten die Schwimmer ein Lichtermeer, das sowohl auf Wasser wie auch von Land einen tollen Eindruck hinterließ. Entlang am Kai weiter in die Innenförde wurden Formationen wie der Kreis und die Linie angesteuert. In dieser Formation wurden die Fackeln von Links nach Rechts und von Rechts nach Links geschwungen oder La Ola – Wellen mit den Fackeln gemacht. In der Mitte war immer die Flagge des VDST als zentraler Punkt für die Schwimmer dabei. Mit lautstarken Rufen „Handy raus – Lampen an“ wurde das Publikum zum Mitschwenken mit den Handytaschenlampen animiert. Kurz vor dem Ziel waren einige Jachten am Kai, die durch Rufe mit „Typhon an“ zum Hupen animiert wurden. Zum Abschluss der Schwimmstrecke zog dann auch die in der nähe liegende AIDA das Horn. Das war beeindruckend. Nach dem Ausstieg konnten die Schwimmer das Abschlussfeuerwerk der Kieler Woche aus erster Reihe vom Steg aus bewundern.
Dienstagstauchen 30.06.2026
Am Dienstag nach der Kieler woche starten wir mit den Dienstagstauchterminen.Am 30.06.2026 treffen wir uns um 18:00 Uhr in Mönkeberg auf dem Parkplatz am Ende des Ernestinenwegs. Michael
Antauchen 2026
Gemeinsames Antauchen mit dem DUC – Auftakt in eine neue Vereinsgemeinschaft Am 09.05.2026 haben wir gemeinsam mit dem DUC in die neue Tauchsaison gestartet. Auch wenn ich als einziger Vertreter der Tauchgruppe Kiel e.V. dabei war, wurde ich sofort herzlich aufgenommen. Viele DUC‑Mitglieder waren vor Ort, einige davon auch im Wasser. Getaucht bin ich zusammen mit Tjade und den beiden Lisas. Die drei haben mir das Revier am Rand des Yachthafens gezeigt: typische Ostseebucht, kurze Wege, Einstieg über den kleinen Sandstrand am Vereinsheim und dann entlang des Anlegers ins Wasser. Die Sicht lag bei unter einem Meter, also sind wir dicht zusammengeblieben. Unter Wasser erwarteten uns die bekannten Orientierungspunkte – LKW‑Reifen, Plattform, Blechkiste – und Tiefen zwischen 3 und 6 Metern. Fisch war eher wenig, aber das kennen wir ja leider. Nach dem Tauchgang gab es Suppe, Kuchen und viele gute Gespräche. Euer Thomas
Kalt gestartet – warm angekommen: Auftaktstimmung für die Freiwassersaison
Moin zusammen, am Samstag waren wir – Frank Kruse und Thomas Wild – im Plöner See unterwegs und haben uns einen richtig schönen, rund einstündigen Tauchgang gegönnt. Das Wasser hatte knackige 6 Grad, aber unter Wasser war’s entspannt – und vor allem: danach waren wir beide spürbar runtergefahren und erholt. Genau so darf die Saison gerne losgehen! Einstieg war am Anleger in Plön, wo seit gut zwei Jahren keine Schifffahrt mehr anlegt – angenehm ruhig, mit viel Platz zum Anziehen und für einen stressfreien Start. Unter Wasser lief die Runde dann wie erhofft: Die Fahrräder sind ein erster Orientierungspunkt (und wegen eines Kabels nicht zu verfehlen). Am inzwischen deaktivierten Geocache haben wir uns trotzdem eingetragen – Tradition ist Tradition (und ja: First-to-Find war ich, Thomas, dort vor Jahren 😉). Und das Tretboot liegt weiterhin in guter „Wrackverfassung“ – auch wenn das Playmobil-Männchen den Steuersitz inzwischen verlassen hat. Auf dem Rückweg wurde uns dann doch ordentlich kalt. Umso besser fühlte sich das Wiederankommen am Anleger an – selbst wenn die Angler erstmal irritiert waren und ihre Ruten „in unsere Richtung“ neu auswarfen. Anschließender heißer Kaffee und warmes Wasser für die Hände rundeten den Vormittag ab. Alles gut: Wir sind heil, zufrieden und mit breitem Grinsen zurück nach Hause gefahren. Jetzt freuen wir uns auf den offiziellen gemeinsamen Start von DUC & TGK in die Freiwassersaison am Vereinsheim des DUC. Und das Beste: Es wartet – soweit bisher noch nicht erkundet – ein neues Tauchgebiet auf uns. Herzliche Grüße Euer Frank & Thomas
Frühjahrsputz und Angrillen
Am 14. März traf sich eine kleine Gruppe aus unserem Verein, um nach der langen Pause an unserem Vereinsheim nach dem Rechten zu schauen. Der Winter hat kaum spuren hinterlassen, lediglich einige Nacharbeiten zur Herbstaktion mussten noch durchgeführt werden. Moos, das sich vor und hinterm Haus sammelte, wurde mit Rechen, Harke und Schaufel zusammengetragen und biologisch entsorgt. Die Steinwege wurden mit Besen vom groben Schmutz befreit. Auch im Vereinsheim wurde der Besen geschwungen, so dass auch hier wieder Sauberkeit herrscht. Im Hinblick auf die kommende Mitgliederversammlung am Folgewochenende wurde auch der Versammlungsraum vorbereitet. Alte Getränkeflaschen wurden entsorgt und die Bestuhlung für die Versammlung aufgebaut. Nach getaner Arbeit haben sich die Helfer einen grillenden Abschluss verdient. Bei angenehmen Frühjahrswetter wurde der Grill angeheizt und Würstchen aufs Rost gelegt. Als Beilage standen Salate und Brötchen zur Verfügung. Beim Essen wurden schöne persönliche Gespräche geführt und über Verschiedenes der Vereinsarbeit geplaudert. Euer Gregor
Norwegen-Tour 2025 zum „Feriencenter Skottevik“
Liebe Tauchsportfreunde, Christian, Johann, Rico und ich, Frank, sind im Juni für eine Woche nach Südnorwegen zum Tauchen nach Skottevik aufgebrochen. Ich muss Euch sagen – die Woche war echt der Hammer. Mein besonderer Dank geht an Christian, der die Tour bis ins kleinste Detail für uns alle geplant hatte. Wir waren im Feriencenter in Skottevik untergebracht. Vor Ort haben wir uns mit unseren Tauchfreunden Volkmar und Tommy aus Butzbach getroffen und eine wunderschöne Zeit vor Ort genossen. Wir haben jeden Abend gemeinsam etwas Leckeres gekocht wie z.B. Riesengarnelen und selbst geerntete Jakobsmuscheln. Rico hat uns sogar einen Pollack aus dem Fjord geangelt, den wir dann zusammen verputzt haben – alles hat echt lecker geschmeckt. Ach jaaaa – die Zeit war leider wieder viel zu schnell vorbei … Euer Frank Skottevik liegt mittig an Südnorwegens schönster Schärenküste. Drei eigene Häfen befinden sich im Areal des Skottevik Feriencenters. In unmittelbarer Nähe zum Fischerdorf, liegt die Tauchbasis in einer kleinen bucht direkt am eigenen Hausfjord mit Blick auf die Schären. Das Feriencenter ist ein modernes Eldorado für Angler, Taucher, Familien und alle Reisenden, die eine Oase am Meer suchen. Vor Ort kann man wandern, Wrack- u. Landtauchgänge machen, im Fjord baden, Fahrrad fahren oder angeln. Auch für Nichttaucher ist es sehr schön vor Ort. Unsere Unterkunft war ganz gut ausgestattet, geräumig und sauber. Die Tauchbasis mit eigener Tauchschule, Luftfüllung (200/300 bar) und einem kleinen Laden liegt nur ein paar Schritte vom Bootssteg entfernt.Hier kann man direkt ins Wasser springen und in der geschützten Bucht in Tiefen von 5 – 30 m das schöne Unterwasserleben entdecken. Das Gebiet vor Skottevik ist auch sehr beliebt zum Nachttauchen. Christian hatte für uns ein paar wunderschöne Bootstauchgänge zu den Wracks und Landtauchgänge organisiert. Ihr Lieben – Ihr werdet mit einem Schlauch-Speedboot mit 2 x 300 PS Außenbordmotoren quasi zu den Hotspots katapultiert. Die Bootstouren und alle Tauchgänge waren echt meega spannend und wunderschön. Es war toll Zeitgeschichte mit den eigenen Augen betrachten zu dürfen … Zu diesen wunderschönen Wracks sind wir abgetaucht … Townwrecks Kristiansand Bei den in Kristiansand als “Byvraks” (“Stadtwracks”) bekannten Wracks handelt es sich tatsächlich um ein Doppelwrack, welches in der stadtnahen Kongsgård Bukta liegt. Es handelt sich um den Schlepper “Bjarte” und den Trawler “Kjelløy”, die beide einmal für die Verschrottung durch das lokale Unternehmen Sjuve Ship Gjenvinningsindustri vorgesehen waren. Beide Schiffe sanken wohl im November 1995 in einer Sturmnacht miteinander vertäut direkt an der Kaimauer. Der genaue Grund für den Untergang ist nicht öffentlich bekannt geworden. Es ist nur bekannt, dass beide Schiffe schon seit längerer Zeit aufgelegt waren und bereits entsprechend vorbereitet auf ihre Verschrottung warteten. Laut Dokumenten der Stadt Kristiansand waren sie für eine Versenkung im Topdalsfjord vorgesehen, der zu dieser Zeit noch als Versenkungsgebiet für ausgediente kleinere Fahrzeuge diente. Doch aus bis heute unklaren Gründen kam es dazu nicht mehr. Noch 2004 wurde über eine Hebung diskutiert, die aber aufgrund der hohen Kosten verworfen wurde. Heute liegen die Wracks beider Schiffe direkt nebeneinander auf ihrer Backbordseite in max. 18 m Tiefe in unmittelbarer Ufernähe. Trotzdem sind sie am besten vom Boot aus zugänglich. Die Wracklage ist sehr geschützt und aufgrund der geringen Tiefe ist das Doppelwrack sehr gut für Anfänger oder als zweiter Tauchgang nach tieferen Tauchgängen geeignet. Die Tauchbedingungen sind sehr einfach. Aus guten Gründen sind daher Tauchgänge an den beiden “Stadtwracks” sehr beliebt. Hier hat man die Möglichkeit, während eines einzigen Tauchgangs gleich zwei Wracks auf einmal zu erkunden. Beide sind aufgrund ihres jungen Alters und der geschützten Lage relativ intakt und gut erhalten. Da sie so gut zugänglich sind, lassen sie sich auch für weniger erfahrene Wracktaucher sehr entspannt betauchen. Obwohl man aufgrund der geringen Größe der Wracks während eines einzigen Tauchgangs schon einen guten Eindruck von beiden Wracks erhalten kann, bieten sie soviel zu sehen, dass man auch gut mehrere Tauchgänge dort machen kann. deutsches Wasserflugzeug „Dornier DO-24“ Dieses Wasserflugzeug ist am 22. April 1945 im Zweiten Weltkrieg von einem britischen Mosquito Flugzeug abgeschossen worden. Die Dornier Do-24 war ein dreimotoriges, hochseefähiges Fernaufklärungsflugboot. Sie ist in vier Teile zerbrochen; der vordere Teil und der rechte Flügel sind relativ unbeschädigt, das Heck und der linke Flügel jedoch sind zerstört. Im Cockpit sind noch immer die Steuerinstrumente zu sehen. Das Wrack liegt in Kristiansand beim Airport in Kjevik, ist vom Ufer etwa 50 m entfernt. Sie ist mit einer Boje markiert. Wenn man an der Bojen-Leine abtaucht, kommt man in einer Tiefe von ca. 25 m zum linken Flügel. Das Cockpit liegt in einer Tiefe von etwa 30 m. Man kann sogar noch ein Triebwerk wunderbar erkennen. Vorpostenboot V-1605 „Mosel“ Die „Mosel“ wurde als Fischdampfer 1937 gebaut und im Jahr 1939 von der Kriegsmarine eingezogen und bewaffnet. Nach einigen Einsätzen von Kiel aus im Belt und in der Ostsee wurde sie von ihrem späteren Heimathafen Frederikshavn in Dänemark zu Geleitdiensten im Kattegat und Skagerrak eingeplant. Die „Mosel“ erhielt für diese Aufgaben mehrere Flugabwehrgeschütze vom Kaliber 8,8 cm, 3,7 cm und 2,2 cm und wurde mit Wasserbomben bestückt. Sie bekam am 15. Oktober 1944 den Auftrag, den Petroleumtanker „Inger Johanne“ auf seiner Fahrt von Kristiansand nach Arendal zu begleiten. Nicht weit entfernt von Lillesand entdeckte sie ein britisch-kanadischer Jagdbomberverband und griff sie an. Beide Schiffe wurden schwer getroffen. Die „Mosel“ stand nach heftigen Kampfhandlungen komplett in Flammen. Es gab zahlreiche Todesopfer an Deck und im Kesselraum. Gewaltige Explosionen vernichteten auch den Petroleumtanker. 21 Seeleute verloren auf der Mosel ihr Leben. Das Wrack wurde im Sommer 2001 auf einer Tiefe zwischen 35 m und 50 m in relativ gutem Zustand wieder entdeckt. Das Wrack liegt völlig ungeschützt recht weit drauβen und ist nur für sehr erfahrene Taucher geeignet. Die Mosel kann wegen der Lage nur bei gutem Wetter und wenig Wellengang angefahren werden. Die „Mosel“ ist ein unglaublich spannendes Wrack, da es fast in dem Zustand erhalten geblieben ist, in dem es sank. Es liegt auf aufrechtem Kiel mit leichter Neigung nach Backbord. Der Bug, dessen beide Anker noch vorhanden sind, wird auf 35 m erreicht. An seiner Spitze kann man
Silvestertauchen
Silvestertauchen Hallo liebe Tauchsportfreunde, am 31.12.2025 habe ich mich mit Torben und Micha zum letzten Tauchgang in 2025 getroffen. Das Wetter war klasse und die Sonne hat sich sogar kurz zwischen den Wolken gezeigt. Bei 5 Grad Luft und 5 Grad Wassertemperatur hielten wir es tatsächlich eine ganze Stunde in der Ostsee aus. Nach dem TG gab es leckere Berliner und einen Warmen Tee. Wir wünschen Euch und euren Lieben ein gesundes und friedvolles neues Jahr 2026 Euer Frank
Arbeitseinsatz im Vereinsheim
Arbeitseinsatz im Vereinsheim Am 15.11 wurde ordentlich in die Hände gespuckt. Eine große Truppe hat alles getan, um unser Vereinsheim wieder auf Vordermann zu bringen. Im Garten wurde schwer geschuftet. Die Hecken hinter dem Vereinsheim wurden zurechtgestutzt, ein riesiger Baumstumpf entfernt und versucht, die Wasserleitung Instand zusetzen. Doch da muss erst mal eine Minibagger ran. Auch im Vereinsheim gab es viel zu tun. Die Küche ist jetzt endlich von der alten Tapete befreit. Auch ein neuer Lüfter wurde eingebaut. Auch auf dem Dach waren wir zu Gange. Die verstopfte Dachrinne ist nun endlich wieder frei und vom Dach selbst haben wir bestimmt eine Tonne Moosbrocken gefegt. An die Verpflegung wurde auch gedacht. Es gab Kaffee, Rosinenstollen und leckeren Kuchen ohne Ende. Damit kann der Winter kommen…
Fackelschwimmen 2025
Fackelschwimmen 2025
Hallo liebe Tauchsportfreunde,
zum Abschluss der Kieler Woche hatte der TLV S-H die Kieler Tauchvereine wieder zum traditionellen Fackelschwimmen eingeladen. Es trafen sich 73 Fackelschwimmer/innen auf dem Parkplatz des Finanzministeriums. Im warmen Neoprenanzug und mit einer Fackel ausgestattet ging es nach einer kurzen Einweisung durch Norbert Raschkewitz zur Reventlou-Brücke…
Seegraswiesen-Pflanzprojekt
Seit mehreren Jahren mussten Meeresbiologen feststellen, dass vorhandene Seegraswiesen kleiner wurden oder sogar gänzlich vor unseren Ostseeküsten verschwanden. Deshalb standen Kay Kindler und ich mit Angela Stevenson von Division of Marine Ecology und mit Christin von SEA SHEPERD im engen Kontakt, weil das „Seegraswiesen-Pflanzprojekt“ schon seit ein paar Jahren mit den Tauchvereinen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt werden soll.