Wracktauchen mit MS "Wiking"

Bis später dann ...

Ein Erlebnisbericht von Gabi Liermann

Auch in diesem Jahr lud uns der DUC Lübeck wieder zum Ostsee-Wracktauchen ein und stellte uns einige Plätze zur Verfügung. Dieses Kontingent wurde von unserem Verein dankend voll ausgeschöpft.

Zu einer „gottlosen“ Uhrzeit, fast mitten in der Nacht, hieß es raus aus den Federn und ab auf den Weg nach Kappeln. Um 7.00 Uhr fanden sich dann alle Safarifreunde in Kappeln am Hafen ein. Das Equipment wurde auf dem Motorhochseeboot „Wiking“ verstaut und um 7.45 Uhr ging es in Richtung Schleimündung. Der Himmel war zwar komplett bedeckt, aber das Wasser war glatt wie ein „Kinderpopo“. Jedoch hatte der Kapitän in den Morgenstunden aus dem Internet eine Starkwindwarnung für unser geplantes Gebiet bekommen. Somit konnten wir unser geplantes Ziel, den „Saugbagger“ nicht ansteuern. Statt dessen hielten wir uns dann in der Nähe der Schleimündung auf und betauchten am Vormittag das Wrack „Tjalk“ und am Nachmittag das Wrack „Minensucher R 222“. Das Boots- und Tauchbriefing hat der Organisator Peter Jacke vom DUC Lübeck professionell durchgeführt. In der Mittagspause gab es aus der Bootskombüse warme Mahlzeiten sowie Getränke zu einem sehr moderaten Preis. Die Tauchgänge wurden sehr gut organisiert und die Buddy-Teams optimal zusammen gestellt. Es gab kein Rudeltauchen an den Wracks und somit keinen Stau beim Ab- und Aufstieg an der Ankerleine und an der Ausstiegsleiter. Das erste Wrack war sehr üppig bewachsen und die Sicht unterhalb der Sprungschicht war relativ gut. Am zweiten Wrack gab es am Bootskörper nichts Spannendes, dafür aber sehr große Dorsche. Diese erweckten das Gefühl eines Treffens mit großen „Zackenbarschen“ im Roten Meer. Gegen 16.00 Uhr trafen wir dann wieder im Hafen in Kappeln ein. Wir waren alle zufrieden, hatten erlebnisreiche und schöne Tauchgänge und haben den Tag mit netten Leuten verbracht.

Bei dieser Gelegenheit bedanken wir uns beim DUC Lübeck für die gute Organisation, bei unserem „Sub-Organisator“ Micha Birkenbeul und beim Kapitän Helwig Szameitat.